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Geben Sie den Männern Feuer!

(von Myriam Ismail)

Im global orientierten Export – und Wirtschaftsstandort D kann „frau“ Karriere machen. „Man“ könnte aber sicher auch noch besser und erfolgreicher sein, vor allem mit Blick auf die Frau in Führungspositionen. 2018 lag der Anteil weiblicher „Chefs“ lediglich bei knapp 30%... und stagniert auf diesem Wert seit ca. 3-4 Jahren, aller politisch motivierten Initiativen zum Trotz.


Deutlich angestiegen ist dagegen in der letzten Dekade der Anteil der weiblichen Arbeitskräfte. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes betrug bei einer allgemeinen Erwerbstätigkeitsquote (20-64-Jahre) von 72,7 % im Jahr 2018 der Frauenanteil 75,2 %; 2007 lag er noch bei ca. 66%.


Zudem verdienen Frauen im Schnitt ca.20% weniger als ihre männlichen Kollegen – bei vergleichbaren Tätigkeiten. Zählt man nun den Effekt des sogenannten „gläsernen Deckels“, der „Inversionsschicht“ hinzu, der weibliche Kompetenzträgerinnen daran hindert weiter aufzusteigen, ist das statistische Defizit noch höher.


Die Ursachen hierfür sind vielfältig, die wissenschaftlichen Untersuchungen darüber füllen Bände. Lassen wir eine der wesentlichen Begründungen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, hier einmal außer Acht, so fällt schnell auf, dass „frau“ sich seltener auf eine Führungsposition bewirbt. Nur ca 32% aller Bewerbungen um eine leitende Position stammen von Frauen, die in der Regel sogar gleich oder besser qualifiziert sind.


Während Männer sich hier oft übermütig in die Bresche werfen und sich oft zu viel zutrauen („Ich werde an meinen Aufgaben wachsen!“), verfügen Frauen über ein sehr realistisches Bild der eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen. Die Art ihrer öffentlichen Selbstdarstellung und ihrer eigenen Vermarktung sind Hindernisse, die „frau“ sich selbst in den Weg legt. Hier setzt der neue Mondo-Io Workshop an.


Da uns klar ist, dass wir die gesellschaftlichen Strukturen und Stereotypen („Think Manager-think Male!“) nicht verändern können, zielen wir auf die Ausbildung der eigenen Stärke, der individuellen Fähigkeiten und den Ausgleich eventueller Schwächen. Sie lernen Ihr berufliches Umfeld besser einzuschätzen. Beobachten Sie Ihre Umgebung. Wie funktioniert das „Old-Boys Network“? Wer sind die Alpha-Tiere? Was treibt sie an? Der unternehmerische Erfolg…oder der Erhalt der Wohlfühlzone? Gibt es Spielregeln? Wie läuft die verbale und non-verbale Kommunikation ab? Letzlich folgt eine Einschätzung, was aus Ihrer Sicht besser laufen könnte, wenn Sie sich einbringen. Wie erziehen Sie Ihr Umfeld dazu, Ihnen zuzuhören?


Finden Sie Ihren Stil, aber legen sich schon mal ein dickes Fell zu. Selbstbewusstsein ist notwendig aber der Mut sich selbst zu vermarkten verlangt mehr. Arbeiten Sie am eigenen Selbstverständnis, u.a. indem Sie sich aus dem traditionellen Rollenverständnis lösen – nach ihrer persönlichen Facon.


Übernehmen Sie Verantwortung, zeigen Sie Risikobereitschaft. Frauen sind eher in der Lage Risiken realistisch einzuschätzen. Nutzen Sie diesen Vorteil. Sehr wichtig: wenn Sie Erfolg haben, „klagen“ Sie ihn für sich ein ohne „Übers Ziel“ hinauszuschießen! Das Old-Boys Network neigt oft dazu, daß „man“ Erfolg hatte.


Setzen Sie Ihre Ziele realistisch; auch das können Sie besser. Welche Prioritäten verfolgen Sie zuerst. Welche Aufgabe unterstützt meine Ziele? Bilden Sie ihr eigenes Netzwerk und suchen sich Partner und Mentoren. Zeigen Sie Präsenz. Seien Sie erreichbar …nicht immer, aber im realistischen Umfang (auch das gehört zum persönlichen Stil). Entwickeln Sie Ihr Image schrittweise und zeigen Persönlichkeit.


Das neue Mondo-Io Programm unterstützt Sie dabei. Und denken Sie daran: Als Gott sprach „es werde Licht“, hat sie dem Mann das Feuer gegeben!

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